Odonata

Viele kleine Blaupfeile

Wahner Heide, 20.7.2016

Wahner Heide, 20.7.2016

In diesem Jahr tut sich aus vielen Gründen leider nicht viel (… oder anders gesagt: so gut wie gar nichts) bei mir in Punkto Libellen-Fotografie. Bisher sah 2016 ja so aus: Entweder es ist vielleicht mal einen halben Tag lang schön, oder es ist Wochenende! Das hat sich auch heute nicht geändert; aber den schönen und heißen Mittwoch konnte ich freinehmen und bin daher direkt zur Wahner Heide, in der Hoffnung auf Kleine Blaupfeile.

Wahner Heide, 20.7.2016

Wahner Heide, 20.7.2016

Zum Ausprobieren hatte ich dieses Mal ein manuelles 400er Teleobjektiv mitgenommen: Denn mit meiner üblichen Ausrüstung, dem 70-200/4 plus Nahlinse, ist in der Wahner Heide nicht viel zu gewinnen – die Gewässer liegen zwar direkt an den Wegen, aber näher als vielleicht 1 1/2 Meter kommt man an die Libellen dennoch nicht heran.

Es waren viele Kleine Blaupfeile an der Stelle zu finden, wo ich sie bereits beim letzten Mal gesehen hatte. Mit dem 400er ist es eine für mich durchaus neue Erfahrung, daß man die Fluchtdistanz der Tiere gar nicht erreicht, sondern von relativ weit weg völlig “unbekümmert” fotografieren kann. Sicherlich werde ich in Zukunft meine Ausrüstung noch um ein vernünftiges Objektiv in diesem Bereich ergänzen. Es sollte nicht zu schwer sein; Lichtstärke spielt ja weniger eine Rolle – aber eine gute Nahgrenze wäre hilfreich. Aber auch mit dem alten manuellen Objektiv hat’s Spaß gemacht, auch wenn die Qualität nicht ganz auf dem Niveau liegt, was man mit einer modernen Optik erreichen könnte.

Wahner Heide, 20.7.2016

Wahner Heide, 20.7.2016

Wahner Heide, 20.7.2016

Wahner Heide, 20.7.2016

Wahner Heide, 20.7.2016

Wahner Heide, 20.7.2016

Wahner Heide, 20.7.2016

Wahner Heide, 20.7.2016

DSC06118

Wahner Heide, 20.7.2016

Und wie üblich, gibt’s zum Ende noch eine Impression des Habitats, wo die Bilder entstanden sind. Dort waren aktuell auch Große Blaupfeile, ein oder zwei Große Königslibellen sowie viele (vermutlich) Hufeisen-Azurjungfern vorzufinden.

Wahner Heide, 20.7.2016

Wahner Heide, 20.7.2016

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Die Herbst-Mosaikjungfer

Das war wohl doch etwas voreilig von mir, schon am letzten Augusttag mein persönliches Saisonende für das Libellen-Blog zu prophezeien. Denn heute ergab sich zufällig doch noch einmal die Möglichkeit zu einem Besuch am Teich in Köln-Brück, das Wetter spielte auch mit, und dort flogen mir dann tatsächlich Herbst-Mosaikjungfern vor die Linse. Das unten sind meine ersten Bilder dieser sehr schönen Libelle überhaupt.

3.9.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

3.9.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

3.9.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

3.9.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

Ich war richtig erstaunt, daß sich die Herbst-Mosaikjungfern heute, obwohl die Sonne 2-3 Stunden durchgängig schien, sich doch immer mal wieder auch gerne hingesetzt haben. Natürlich muß man trotzdem viel Glück haben, daß sie auch mal länger als 15-30 Sekunden sitzenbleiben und dann auch noch in Reichweite der Kamera …

3.9.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

3.9.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

3.9.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

3.9.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

Große Königslibelle bei der Eiablage

… leider für einen Libellenfotografen ist die Eiablage ja quasi die Standardsituation (abgesehen davon, wenn die Tiere gerade frisch geschlüpft sind), in der man so eine Königslibelle überhaupt mal vor die Linse bekommt. Schön wären ja auch mal fotogen an einem Ast sitzende Tiere, mit ein bißchen Teich im Hintegrund … Aber wie alle Angehörigen der Familie der Edellibellen (Aeshnidae) zeichnet sich auch die Große Königslibelle dadurch aus, daß sie sich fast nur in der Luft aufhält.

Wenn es dann kälter wird oder auf den Abend zugeht, verschwinden sie meistens relativ weit oben in Baumwipfeln oder Geäst und sind dann für den Fotografen unerreichbar. Oder ich mache bisher noch etwas falsch. 🙂 Die folgenden Bilder stammen aus dem Jahr 2013:

2.8.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

2.8.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

2.8.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

2.8.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

Becher-Azurjungfer

Diese Libelle habe ich bisher noch überhaupt nicht bewußt gesehen. Das untenstehende Bild entstand 2012 bei einem Spaziergang in Köln am Rhein, am Oberländer Werft, um genau zu sein: Das ist der Fußweg direkt am Rheinufer direkt südlich des Rheinauhafens und der Südbrücke. Nicht gerade der Ort, um gezielt nach Libellen zu suchen – aber eine Gebänderte Prachtlibelle habe ich ebenfalls 2012 auch an dieser Stelle fotografiert …

Nachdem ich nur dieses eine Bild der Becher-Azurjungfer gemacht hatte, geriet es auf meiner Festplatte direkt für zwei Jahre wieder in Vergessenheit. Viele auch ganz typische und häufige Libellenarten fehlen mir in meiner Fotosammlung noch oder sind unterrepräsentiert … es gibt also viel zu tun für die nächsten Jahre 😉

13.5.2012, Köln-Bayenthal, Oberländer Werft

13.5.2012, Köln-Bayenthal, Oberländer Werft

Dieses Bild ist dann schon wieder ein paar Kilometer weiter südlich entstanden, am Rheinufer südlich von Rodenkirchen. Ich füge es trotzdem hier an … es gibt die Umgebung, relativ fernab von den eigentlichen Heimatgewässern dieser Libelle, ja doch ganz gut wieder:

13.5.2012, Köln-Bayenthal, Oberländer Werft

13.5.2012, Köln-Bayenthal, Oberländer Werft

Blauflügel-Prachtlibellen am Flehbach 2013

Das hier ist sind die besten Aufnahmen, die ich 2013 von den Blauflügel-Prachtlibellen am Flehbach in Köln-Brück gemacht hatte. Erstmal zwei Männchen und zwei Weibchen vom 13.7.2013. Eigentlich zu glauben, daß alle diese Bilder vielleicht maximal 100 Meter weit weg von der Haltestelle der Kölner Straßenbahn (Flehbachstraße) entstanden sind. Aber direkt an dieser Haltestelle beginnt ein Feldweg, der sofort raus auf die Felder und Wiesen führt, an denen der Flehbach, in einem schmalen Waldhain verborgen, entlangfließt.

13.7.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

13.7.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

13.7.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

13.7.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

13.7.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

13.7.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

Eine Paarung habe ich ebenfalls am selben Ort und Tag gesehen, auch wenn die Fotos leider nicht ganz optimal geworden sind:

13.7.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

13.7.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

13.7.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

13.7.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

Dieses schöne Weibchen habe ich dann am 16.7.2013 an derselben Stelle fotografieren können:

16.7.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

16.7.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

Auch am 19.7.2013 war ich nochmals in Köln-Brück; diesmal aber bin ich der Flehbachaue von besagter Straßenbahn-Haltestelle ans andere Ende von Brück gefolgt. Dort sieht es direkt am Bach so aus:

19.7.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

19.7.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

Auch hier ein perfekter Ort für Prachtlibellen, genügend Vegetation, aber auch Sonne. Bei diesem Weibchen sieht man schon den “verkalkten” Hinterleib – ich vermute mal, daß das die Spuren der häufigen Eiablagen sind, bei denen eben der Hinterleib oft unter Wasser getaucht wird:

19.7.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

19.7.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

Noch ein Blick auf ein weiteres Männchen und Weibchen:

19.7.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

19.7.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

19.7.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

19.7.2013, Köln-Brück, Flehbachaue