Flehbachaue

Prachtlibellen in Köln-Brück

2015 ist eine eher schlechte Saison für die Prachtlibellen am Flehbach in Köln. Das Wasser steht zu tief, viele Bereiche des Baches liegen fast komplett trocken oder sind zumindest zum Stillstand gekommen.

Im Wald nahe des Wildgeheges in Köln-Brück, hinter dem Waldkindergarten, ist aber noch genug Wasser:

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

Zwei Männchen lieferten sich in dem Bachabschnitt, der auf dem Bild zu erkennen ist, mehr oder weniger ausgedehnte Revierkämpfe. Wirklich viel ist das gemessen an den vergangenen Jahren natürlich auch nicht …

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

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Becher-Azurjungfer

… ich weiß, heute nennen die Leute sie die “Gemeine Becherjungfer”, aber was ist denn das bitte für ein Name 🙂 Die Gattung Enallagma stellt zwar in Amerika die artenreichste Gattung aller Kleinlibellen überhaupt dar; in Europa kommt aber tatsächlich nur diese eine Art vor, Enallagma cyathigerum, die in älterer Literatur eben als Becher-Azurjungfer geführt wird, da sie den Azurjungfern ja auch tatsächlich extrem ähnlich sieht.

Diese Libelle (es ist dieselbe auf allen Bildern) habe ich etwa 20-30 Meter entfernt vom (derzeit fast ausgetrockneten) Flehbach in Köln-Brück auf einer Wiese angetroffen. Da die Becher-Azurjungfern stehende Gewässer bevorzugt, nehme ich an, daß sie eher an den Teichen am Flehbach beheimatet sein wird, die vom Standort der Bilder etwa 500-700 Meter entfernt liegen. Obwohl die Becher-Azurjungfer nicht selten ist, hatte ich persönlich bis heute nur ein einziges Mal überhaupt eine gesehen (und fotografiert), und das war auch schon wieder drei Jahre her …

17.6.2015, Köln-Brück, Flehbachau

17.6.2015, Köln-Brück, Flehbachau

17.6.2015, Köln-Brück, Flehbachau

17.6.2015, Köln-Brück, Flehbachau

17.6.2015, Köln-Brück, Flehbachau

17.6.2015, Köln-Brück, Flehbachau

Ein Leben ohne Libellen ist möglich, aber sinnlos!

… leider hat die diesjährige Saison bei mir in Punkto Libellenfotos nicht so angefangen, wie ich es erhofft hatte. Erst kam viel Regen, dann wenig Zeit, wie es halt manchmal so ist.

Heute hatte ich Gelegenheit, an der Flehbachaue in Köln-Brück vorbeizuschauen. Der Bach selbst steht extrem tief und es fließt kaum noch Wasser – dementsprechend gab es natürlich auch so gut wie keine Prachtlibellen (dafür aber Unmengen von Flohkrebsen, die man bei höherem Wasserstand von außen ja kaum zu Gesicht bekommt…). Auch die beiden Teiche in Brück stehen verhältnismäßig sehr tief.

Auf den angrenzenden Wiesen bin ich dann aber wenigstens noch einigen Blaupfeilen und auch einer Becher-Azurjungfer begegnet (die einen eigenen Blogeintrag bekommt, da ich in meinem bisherigen Libellenleben ja tatsächlich nur eine einzige gesehen hatte).

Von zwei Blaupfeilen gibt’s jedenfalls hier jetzt einige Aufnahmen:

17.6.2015, Köln-Brück, Flehbachau

17.6.2015, Köln-Brück, Flehbachau

17.6.2015, Köln-Brück, Flehbachau

17.6.2015, Köln-Brück, Flehbachau

17.6.2015, Köln-Brück, Flehbachau

17.6.2015, Köln-Brück, Flehbachau

17.6.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.6.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

Die Herbst-Mosaikjungfer

Das war wohl doch etwas voreilig von mir, schon am letzten Augusttag mein persönliches Saisonende für das Libellen-Blog zu prophezeien. Denn heute ergab sich zufällig doch noch einmal die Möglichkeit zu einem Besuch am Teich in Köln-Brück, das Wetter spielte auch mit, und dort flogen mir dann tatsächlich Herbst-Mosaikjungfern vor die Linse. Das unten sind meine ersten Bilder dieser sehr schönen Libelle überhaupt.

3.9.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

3.9.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

3.9.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

3.9.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

Ich war richtig erstaunt, daß sich die Herbst-Mosaikjungfern heute, obwohl die Sonne 2-3 Stunden durchgängig schien, sich doch immer mal wieder auch gerne hingesetzt haben. Natürlich muß man trotzdem viel Glück haben, daß sie auch mal länger als 15-30 Sekunden sitzenbleiben und dann auch noch in Reichweite der Kamera …

3.9.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

3.9.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

3.9.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

3.9.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

Schwanengesang für 2014?

In der ersten Hälfte des Septembers werde ich zeitlich keine Gelegenheiten haben, Libellen zu fotografieren … und in der zweiten Septemberhälfte wird es dann halt schon sehr spät dafür sein. Leider war der August 2014 total verregnet, so daß es auch da nur wenige Gelegenheiten gab, ganz im Gegensatz zu Juni und Juli …

Heute war ich trotzdem kurz am Teich an der Flehbachaue, habe – fast schon wider Erwarten, nachdem es schon auf der Anfahrt geregnet hatte – zwei oder drei Edellibellen fliegen gesehen … leider nur auf relativ weite Entfernung, daher kann ich die Art nicht mit Bestimmtheit benennen. Sowie diese einzelne Weidenjungfer. Dann kam wieder Nieselregen … aber man freut sich ja irgendwie trotzdem über jedes halbwegs schöne Bild 🙂

31.8.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

31.8.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

Große Königslibelle bei der Eiablage

… leider für einen Libellenfotografen ist die Eiablage ja quasi die Standardsituation (abgesehen davon, wenn die Tiere gerade frisch geschlüpft sind), in der man so eine Königslibelle überhaupt mal vor die Linse bekommt. Schön wären ja auch mal fotogen an einem Ast sitzende Tiere, mit ein bißchen Teich im Hintegrund … Aber wie alle Angehörigen der Familie der Edellibellen (Aeshnidae) zeichnet sich auch die Große Königslibelle dadurch aus, daß sie sich fast nur in der Luft aufhält.

Wenn es dann kälter wird oder auf den Abend zugeht, verschwinden sie meistens relativ weit oben in Baumwipfeln oder Geäst und sind dann für den Fotografen unerreichbar. Oder ich mache bisher noch etwas falsch. 🙂 Die folgenden Bilder stammen aus dem Jahr 2013:

2.8.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

2.8.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

2.8.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

2.8.2013, Köln-Brück, Flehbachaue

Vierfleck 2014

Da ich im Jahr davor schon einige so gute Vierfleck-Bilder gemacht hatte, war mein Ehrgeiz 2014 wohl etwas geringer … 🙂 Allerdings habe ich auch einfach nicht so eine gute Gelegenheit gefunden. Andererseits mag ich auch Bilder, bei denen man nicht nur die Libelle, sondern auch etwas vom Habitat drumherum zumindest erahnen kann. Diese wunderbar beruhigende Atmosphäre …

18.6.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

18.6.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

18.6.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

18.6.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

18.6.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

18.6.2014, Köln-Brück, Flehbachaue