Zygoptera

Kleinlibellen

Pechlibellen an einem kleinen Teich im Westerwald

Große Pechlibelle, Männchen … eine sehr häufige Libellenart, aber natürlich lohnt sich auch bei diesen kleinen Tieren ein genauer Blick, die charakteristischen Merkmale wie das zweifarbige Flügelmal an den Flügelenden oder die blauen Flecken direkt neben den Augen sind ja sehr hübsch anzusehen:

26.7.2015, Welkenbach, Westerwald

26.7.2015, Welkenbach, Westerwald

26.7.2015, Welkenbach, Westerwald

26.7.2015, Welkenbach, Westerwald

Federlibellen: Farbenpracht im Detail

Der nächste mir von Köln-Zentrum aus bekannte Spot mit vielen Federlibellen ist nach wie vor direkt am nördlichen Ende der Wahner Heide das große Pionierbecken 3. Ansich habe ich schon mehr als genügend Bilder der Federlibellen – es gibt in Europa ja auch nur diese eine einzige Art.

Aber es sind eben auch wirklich sehr, sehr schöne Libellen, vor allem wenn man mit der Kamera sehr nah rangeht und dabei genau auf die verschiedenen Farbnuancen achtet … die je nach Lichtsituation wirklich sehr unterschiedlich wirken können:

17.7.2015, Wahner Heide, Pionierbecken 3

17.7.2015, Wahner Heide, Pionierbecken 3

17.7.2015, Wahner Heide, Pionierbecken 3

17.7.2015, Wahner Heide, Pionierbecken 3

17.7.2015, Wahner Heide, Pionierbecken 3

17.7.2015, Wahner Heide, Pionierbecken 3

17.7.2015, Wahner Heide, Pionierbecken 3

17.7.2015, Wahner Heide, Pionierbecken 3

Prachtlibellen in Köln-Brück

2015 ist eine eher schlechte Saison für die Prachtlibellen am Flehbach in Köln. Das Wasser steht zu tief, viele Bereiche des Baches liegen fast komplett trocken oder sind zumindest zum Stillstand gekommen.

Im Wald nahe des Wildgeheges in Köln-Brück, hinter dem Waldkindergarten, ist aber noch genug Wasser:

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

Zwei Männchen lieferten sich in dem Bachabschnitt, der auf dem Bild zu erkennen ist, mehr oder weniger ausgedehnte Revierkämpfe. Wirklich viel ist das gemessen an den vergangenen Jahren natürlich auch nicht …

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

Schwärmende Becher-Azurjungfern

Soviele Libellen wie an diesem einen Samstag hatte ich zuvor in meinem Leben noch nie gesehen! Der Ort? Bergh- of Galgeveen, der kleine verschlafene See bei Tilburg in der Provinz Noord-Brabant in den Niederlanden. Ich war im Mai schon einmal kurz dort gewesen, allerdings ohne Kamera: An manchen Stellen schreckten bei jedem Fußtritt 10 Libellen auf, die mitten auf dem Fußweg rings um den See saßen.

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

So ähnlich war es jetzt im Juli tatsächlich wieder. Einfach erstaunlich! Alles scheinen Becher-Azurjungfern zu sein; jedenfalls habe ich keine andere Azurjungfer gesehen. Es gab natürlich auch andere Libellenarten wie die Zarte Rubinjungfer und diverse Großlibellen; aber diese Masse an Becher-Azurjungfern hat wirklich einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

Direkt am Seeufer bot sich dieses Bild, wobei das noch lange nicht die wahre Menge wiedergibt. Eigentlich sah es mehr aus wie Schwärme großer Mücken, was sich da abspielte. Man beachte, wieviele Männchen sich dort herumtreiben. Wenn überhaupt mal ein Weibchen dabei war, befand es sich schon in “festen Händen”:

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

Auf diesem kleinen im Wasser schwimmenden Ast herrschte dichtes Gedränge wie auf dem Frankfurter Flughafen:

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

Zwei klassische Einzelportraits von Männchen der Becher-Azurjungfer:

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

Ein sehr junges Tier; ebenfalls ein Männchen:

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

Kannibalismus: Dieses Männchen hat sich eine ganz junge Libelle derselben Art geschnappt … direkt nach dem Schlupfvorgang sind die noch nicht ausgefärbten Libellen noch sehr empfindlich und schwach und stellen somit natürlich auch leichte Beute dar!

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

Überall, wo die Sonne auf die Vegetation am See schien, drängten sich die Becher-Azurjungfern. Ich fand es gar nicht so einfach, jeweils mehrere Libellen, die auf einmal auf dem Bild erscheinen, gleichzeitig in die richtige Schärfenebene zu legen.

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

Zum Abschluß gibt’s noch dieses Einzelbild, im Gegenlicht …

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

Zarte Rubinjungfer

Diese wirklich wunderschönen Libellen habe ich eher unverhofft am Bergh- of Galgeven, einem See in Tilburg in den Niederlanden, vorgefunden. Dort gab es generell unfaßbar viele Libellen, die allermeisten waren Becher-Azurjungfern.

Die Zarte Rubinjungfer oder auch Späte Adonislibelle oder auch Scharlachlibelle gilt in Deutschland als sehr selten (“RL1 – vom Aussterben bedroht”). Wie es damit in den Niederlanden ausschaut, weiß ich nicht. Da es sich um eine Art handelt, deren meiste Vorkommen im mediterranen Raum liegen, kann ich nur vermuten, daß durch die allgegenwärtige Klimaerwärmung auch diese Libellenart in Zukunft in Mitteleuropa vielleicht etwas häufiger vorkommen wird…

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

Wie man sieht, bietet der ja eigentlich sehr leuchtend rote Körper eine hervorragende Tarnung inmitten der Uferpflanzen. Es hat auch eine Weile gedauert, bis ich die Rubinjungfern überhaupt zwischen der großen Menge an blauen Azurjungfern überhaupt bemerkt habe 😉

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

Der Bergh- of Galgeveen ist ein sehr schön gelegener kleiner See, der trotz der unmittelbaren Nähe zur Stadt Tilburg offenbar nur wenige Besucher anzieht. Die Vegetation ist üppig und vielseitig und die Menge an Insekten einfach erstaunlich. Die Rubinjungfern habe ich nicht am eigentlichen See vorgefunden, sondern an diesem Teich, der direkt neben dem See liegt:

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

Becher-Azurjungfer

… ich weiß, heute nennen die Leute sie die “Gemeine Becherjungfer”, aber was ist denn das bitte für ein Name 🙂 Die Gattung Enallagma stellt zwar in Amerika die artenreichste Gattung aller Kleinlibellen überhaupt dar; in Europa kommt aber tatsächlich nur diese eine Art vor, Enallagma cyathigerum, die in älterer Literatur eben als Becher-Azurjungfer geführt wird, da sie den Azurjungfern ja auch tatsächlich extrem ähnlich sieht.

Diese Libelle (es ist dieselbe auf allen Bildern) habe ich etwa 20-30 Meter entfernt vom (derzeit fast ausgetrockneten) Flehbach in Köln-Brück auf einer Wiese angetroffen. Da die Becher-Azurjungfern stehende Gewässer bevorzugt, nehme ich an, daß sie eher an den Teichen am Flehbach beheimatet sein wird, die vom Standort der Bilder etwa 500-700 Meter entfernt liegen. Obwohl die Becher-Azurjungfer nicht selten ist, hatte ich persönlich bis heute nur ein einziges Mal überhaupt eine gesehen (und fotografiert), und das war auch schon wieder drei Jahre her …

17.6.2015, Köln-Brück, Flehbachau

17.6.2015, Köln-Brück, Flehbachau

17.6.2015, Köln-Brück, Flehbachau

17.6.2015, Köln-Brück, Flehbachau

17.6.2015, Köln-Brück, Flehbachau

17.6.2015, Köln-Brück, Flehbachau

Schwanengesang für 2014?

In der ersten Hälfte des Septembers werde ich zeitlich keine Gelegenheiten haben, Libellen zu fotografieren … und in der zweiten Septemberhälfte wird es dann halt schon sehr spät dafür sein. Leider war der August 2014 total verregnet, so daß es auch da nur wenige Gelegenheiten gab, ganz im Gegensatz zu Juni und Juli …

Heute war ich trotzdem kurz am Teich an der Flehbachaue, habe – fast schon wider Erwarten, nachdem es schon auf der Anfahrt geregnet hatte – zwei oder drei Edellibellen fliegen gesehen … leider nur auf relativ weite Entfernung, daher kann ich die Art nicht mit Bestimmtheit benennen. Sowie diese einzelne Weidenjungfer. Dann kam wieder Nieselregen … aber man freut sich ja irgendwie trotzdem über jedes halbwegs schöne Bild 🙂

31.8.2014, Köln-Brück, Flehbachaue

31.8.2014, Köln-Brück, Flehbachaue