Author: mementox

Blaugrüne Mosaikjungfer – Eiablage

An einem kleinen Gartenteich im Westerwald sind diese Bilder entstanden. Der Teich ist sehr zugewachsen und versumpft. So habe ich mich doch etwas gewundert, daß das Mosaikjungfer-Weibchen dieses Gewässer als geeignet für die Eiablage angesehen hat … in jedem Fall war das Tier aber offenbar sehr zufrieden und vertieft in seine Aufgabe, so daß ich für die nachfolgenden Bilder genügend Zeit hatte:

Westerwald, 14.9.2016

Westerwald, 14.9.2016

Westerwald, 14.9.2016

Westerwald, 14.9.2016

Westerwald, 14.9.2016

Westerwald, 14.9.2016

Westerwald, 14.9.2016

Westerwald, 14.9.2016

Westerwald, 14.9.2016

Westerwald, 14.9.2016

Viele kleine Blaupfeile

Wahner Heide, 20.7.2016

Wahner Heide, 20.7.2016

In diesem Jahr tut sich aus vielen Gründen leider nicht viel (… oder anders gesagt: so gut wie gar nichts) bei mir in Punkto Libellen-Fotografie. Bisher sah 2016 ja so aus: Entweder es ist vielleicht mal einen halben Tag lang schön, oder es ist Wochenende! Das hat sich auch heute nicht geändert; aber den schönen und heißen Mittwoch konnte ich freinehmen und bin daher direkt zur Wahner Heide, in der Hoffnung auf Kleine Blaupfeile.

Wahner Heide, 20.7.2016

Wahner Heide, 20.7.2016

Zum Ausprobieren hatte ich dieses Mal ein manuelles 400er Teleobjektiv mitgenommen: Denn mit meiner üblichen Ausrüstung, dem 70-200/4 plus Nahlinse, ist in der Wahner Heide nicht viel zu gewinnen – die Gewässer liegen zwar direkt an den Wegen, aber näher als vielleicht 1 1/2 Meter kommt man an die Libellen dennoch nicht heran.

Es waren viele Kleine Blaupfeile an der Stelle zu finden, wo ich sie bereits beim letzten Mal gesehen hatte. Mit dem 400er ist es eine für mich durchaus neue Erfahrung, daß man die Fluchtdistanz der Tiere gar nicht erreicht, sondern von relativ weit weg völlig “unbekümmert” fotografieren kann. Sicherlich werde ich in Zukunft meine Ausrüstung noch um ein vernünftiges Objektiv in diesem Bereich ergänzen. Es sollte nicht zu schwer sein; Lichtstärke spielt ja weniger eine Rolle – aber eine gute Nahgrenze wäre hilfreich. Aber auch mit dem alten manuellen Objektiv hat’s Spaß gemacht, auch wenn die Qualität nicht ganz auf dem Niveau liegt, was man mit einer modernen Optik erreichen könnte.

Wahner Heide, 20.7.2016

Wahner Heide, 20.7.2016

Wahner Heide, 20.7.2016

Wahner Heide, 20.7.2016

Wahner Heide, 20.7.2016

Wahner Heide, 20.7.2016

Wahner Heide, 20.7.2016

Wahner Heide, 20.7.2016

DSC06118

Wahner Heide, 20.7.2016

Und wie üblich, gibt’s zum Ende noch eine Impression des Habitats, wo die Bilder entstanden sind. Dort waren aktuell auch Große Blaupfeile, ein oder zwei Große Königslibellen sowie viele (vermutlich) Hufeisen-Azurjungfern vorzufinden.

Wahner Heide, 20.7.2016

Wahner Heide, 20.7.2016

Ein schönes Pärchen ;)

Man sitzt unverhofft bei Freunden im Garten, freut sich auf frühen Feierabend, und auf einmal setzt sich eine Blaugrüne Mosaikjungfer auf die Hecke, der man sich mit dem Kit-Objektiv (was anders ist logischerweise gerade nicht greifbar …) problemlos nähern kann für ein paar Bilder. Das ist ja schon eher selten.

Keine zwei Minuten später wiederholt sich das Spiel noch ein zweites Mal … Männchen und Weibchen, erkennbar an den unterschiedlich ausgeprägten “Wespentaillen”. Anhand der Körper- und Augenfärbung zu urteilen, sind sie beide eigentlich noch relativ jung … auch die Flügel sehen noch sehr “frisch” aus.

Das Männchen:

19.8.2015, Mettmann-Süd

19.8.2015, Mettmann-Süd

… und das Weibchen:

19.8.2015, Mettmann-Süd

19.8.2015, Mettmann-Süd

19.8.2015, Mettmann-Süd

19.8.2015, Mettmann-Süd

Und was lernen wir daraus? Leute, habt immer irgendeine Kamera griffbereit. Gerade Großlibellen kann man nicht alle Tage in Ruhe fotografieren, da hilft jede einzelne Gelegenheit! Und wenn’s im Notfall auch nur ein Handy ist 🙂

Pechlibellen an einem kleinen Teich im Westerwald

Große Pechlibelle, Männchen … eine sehr häufige Libellenart, aber natürlich lohnt sich auch bei diesen kleinen Tieren ein genauer Blick, die charakteristischen Merkmale wie das zweifarbige Flügelmal an den Flügelenden oder die blauen Flecken direkt neben den Augen sind ja sehr hübsch anzusehen:

26.7.2015, Welkenbach, Westerwald

26.7.2015, Welkenbach, Westerwald

26.7.2015, Welkenbach, Westerwald

26.7.2015, Welkenbach, Westerwald

Federlibellen: Farbenpracht im Detail

Der nächste mir von Köln-Zentrum aus bekannte Spot mit vielen Federlibellen ist nach wie vor direkt am nördlichen Ende der Wahner Heide das große Pionierbecken 3. Ansich habe ich schon mehr als genügend Bilder der Federlibellen – es gibt in Europa ja auch nur diese eine einzige Art.

Aber es sind eben auch wirklich sehr, sehr schöne Libellen, vor allem wenn man mit der Kamera sehr nah rangeht und dabei genau auf die verschiedenen Farbnuancen achtet … die je nach Lichtsituation wirklich sehr unterschiedlich wirken können:

17.7.2015, Wahner Heide, Pionierbecken 3

17.7.2015, Wahner Heide, Pionierbecken 3

17.7.2015, Wahner Heide, Pionierbecken 3

17.7.2015, Wahner Heide, Pionierbecken 3

17.7.2015, Wahner Heide, Pionierbecken 3

17.7.2015, Wahner Heide, Pionierbecken 3

17.7.2015, Wahner Heide, Pionierbecken 3

17.7.2015, Wahner Heide, Pionierbecken 3

Blaugrüne Mosaikjungfer im Wald

Von allen Edellibellen in Mitteleuropa zählt die Blaugrüne Mosaikjungfer wohl zu den buntesten, aber auch den häufigsten. Sehr häufig halten sich diese Libellen aber gar nicht nur an den Teichen auf, sondern auch mitten im Wald. Dort jagen sie Insekten oder bereiten sich auf die Paarungszeit vor …

Die ansich sehr auffällige Färbung ist in Wahrheit das genaue Gegenteil: Eine perfekte Tarnung. Die Libelle auf diesen beiden Fotos saß in den Blättern direkt an meinem Weg. Beim Vorbeigehen habe ich sie aufgeschreckt und dann hat sie sich gottseidank direkt in der Nähe wieder einen Landeplatz gesucht, an dem ich dann in Ruhe diese Bilder machen konnte:

17.7.2015, Köln, Königsforst

17.7.2015, Köln, Königsforst

Speziell dieses Bild gibt vielleicht einen Eindruck davon, wie gut das unregelmäßige grün-blau-schwarze Farbmuster der Libelle, die ja immerhin etwa 10 cm Spannweite hat – gar nicht soo klein – zur Tarnung beitragen können:

17.7.2015, Köln, Königsforst

17.7.2015, Köln, Königsforst

Prachtlibellen in Köln-Brück

2015 ist eine eher schlechte Saison für die Prachtlibellen am Flehbach in Köln. Das Wasser steht zu tief, viele Bereiche des Baches liegen fast komplett trocken oder sind zumindest zum Stillstand gekommen.

Im Wald nahe des Wildgeheges in Köln-Brück, hinter dem Waldkindergarten, ist aber noch genug Wasser:

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

Zwei Männchen lieferten sich in dem Bachabschnitt, der auf dem Bild zu erkennen ist, mehr oder weniger ausgedehnte Revierkämpfe. Wirklich viel ist das gemessen an den vergangenen Jahren natürlich auch nicht …

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

Große Königslibelle

Der Teich am Flehbach in Köln-Brück steht dieses Jahr besonders tief. Der niedrige Wasserstand hat auch den eigentlichen Flehbach in weiten Teilen zum Stillstand gebracht. Eine wirklich gute Libellen-Saison ist da eher nicht zu erwarten, aber die meisten üblichen Libellenarten habe ich auch in diesem Jahr dann doch dort angetroffen. An diesem Tag waren ein oder zwei Königslibellen unterwegs. Wie alle Edellibellen fliegen sie eigentlich fast ununterbrochen herum, so daß ich gar nicht daran gedacht habe, irgendein Bild machen zu können. Stattdessen versuchte ich, einen männlichen Plattbauch zu fotografieren. Eher zufällig hörte ich dann dieses charakteristische Knistern, das entsteht, wenn eine große Libelle landen möchte und mit den Flügeln gegen die Blätter und Sträucher schlägt… und da saß dann für ein paar Augenblicke ein Königslibellen-Männchen, was mir die folgenden Aufnahmen ermöglichte.

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

17.7.2015, Köln-Brück, Flehbachaue

Schwärmende Becher-Azurjungfern

Soviele Libellen wie an diesem einen Samstag hatte ich zuvor in meinem Leben noch nie gesehen! Der Ort? Bergh- of Galgeveen, der kleine verschlafene See bei Tilburg in der Provinz Noord-Brabant in den Niederlanden. Ich war im Mai schon einmal kurz dort gewesen, allerdings ohne Kamera: An manchen Stellen schreckten bei jedem Fußtritt 10 Libellen auf, die mitten auf dem Fußweg rings um den See saßen.

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

So ähnlich war es jetzt im Juli tatsächlich wieder. Einfach erstaunlich! Alles scheinen Becher-Azurjungfern zu sein; jedenfalls habe ich keine andere Azurjungfer gesehen. Es gab natürlich auch andere Libellenarten wie die Zarte Rubinjungfer und diverse Großlibellen; aber diese Masse an Becher-Azurjungfern hat wirklich einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

Direkt am Seeufer bot sich dieses Bild, wobei das noch lange nicht die wahre Menge wiedergibt. Eigentlich sah es mehr aus wie Schwärme großer Mücken, was sich da abspielte. Man beachte, wieviele Männchen sich dort herumtreiben. Wenn überhaupt mal ein Weibchen dabei war, befand es sich schon in “festen Händen”:

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

Auf diesem kleinen im Wasser schwimmenden Ast herrschte dichtes Gedränge wie auf dem Frankfurter Flughafen:

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

Zwei klassische Einzelportraits von Männchen der Becher-Azurjungfer:

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

Ein sehr junges Tier; ebenfalls ein Männchen:

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

Kannibalismus: Dieses Männchen hat sich eine ganz junge Libelle derselben Art geschnappt … direkt nach dem Schlupfvorgang sind die noch nicht ausgefärbten Libellen noch sehr empfindlich und schwach und stellen somit natürlich auch leichte Beute dar!

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

Überall, wo die Sonne auf die Vegetation am See schien, drängten sich die Becher-Azurjungfern. Ich fand es gar nicht so einfach, jeweils mehrere Libellen, die auf einmal auf dem Bild erscheinen, gleichzeitig in die richtige Schärfenebene zu legen.

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

Zum Abschluß gibt’s noch dieses Einzelbild, im Gegenlicht …

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

Blutrote Heidelibelle

Eigentlich eine häufige Libelle und auch ich habe sie schon mehrere Male fotografiert … umso erstaunlicher, daß ich es offenbar bis jetzt versäumt habe, von dieser Art Bilder in meinem Blog zu zeigen. Was hiermit nachgeholt wird!

Die Blutroten Heidelibellen sind in Mitteleuropa weit verbreitet. Von anderen Heidelibellenarten gut anhand der einfarbig schwarzen Beine zu unterscheiden. Es gibt noch andere Erkennungsmerkmale, wie Ihr hier bei libellenwissen.de nachlesen könnt!

Diese Bilder sind an einem Teich am Bergh- of Galgeveen bei Tilburg entstanden. Dort habe ich außer den Blutroten Heidelibellen noch weitere häufige Großlibellenarten wie den Vierfleck, Großen Blaupfeil, Blaugrüne Mosaikjungfer und Große Königslibellen sehen können. Sicher gab es noch weitere Arten, aber man sieht ja vom Uferrand nicht immer sofort alles …

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

Wenn es den Libellen zu warm wird, stellen sie ihren Hinterleib in Richtung Sonne, so daß der Körper nicht mehr von der Sonne beschienen und aufgeheizt wird:

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen

11.7.2015, Bergh- of Galgeveen